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Die Frage nach dem richtigen Internet Browser beschäftigt mittlerweile unzählige Foren. Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera, Safari, Netscape, und, und, und. Der Markt ist hart umkämpft und jeder behauptet schneller und sicherer zu sein, als die Mitbewerber. Meiner Meinung nach ist es reine Geschmackssache, möchte aber für diejenigen, die sich nicht entscheiden können nachfolgend meine Gründe erläutern, weshalb ich mich für den Microsoft Internet Explorer entschieden habe.
- Schnelligkeit
Immer wieder lese ich in Werbebannern, Testberichten und von (Möchtegern-)Fachleuten in Foren, dass man mit dem ein oder anderen Browser schneller im Internet surfen könne als mit dem Internet Explorer. Dabei frage ich mich ehrlich, wie das gehen soll? Zur Erklärung: Bei einer Grafikkarte zum Beispiel könnte man die Geschwindigkeit in Frames per Second (Bilder pro Sekunde) messen. Damit das Auge eine fließende Bewegung wahrnimmt, sind i. d. R. mehr als 20 Bilder pro Sekunde nötig. Desto geringer dieser Wert wird, umso mehr kommt einem die Bewegung auf dem Bildschirm wie eine Diashow vor. Bei einem Webbrowser macht eine Messung nach Internetseiten pro Sekunde keinen Sinn. Also ehr die Ladedauer einer einzigen Seite. So habe ich mir diverse Internetseiten ausgesucht und versucht die Ladezeiten der Startseiten zu messen. Wenn man sich jetzt vorstellt, was ein jeder in der Fahrschule gelernt hat, nämlich das jeder eine sogenannte Reaktionszeit von ca. 2 - 3 Sekunden hat, bin ich nicht wirklich erfolgreich gewesen und habe auch keine vergleichbarren Ergebnisse. Dabei ist mir aber auch kein Browser aufgefallen, der gefühlt schneller war, als andere. Im Ergebnis heißt das für mich, dass es mir keinen Vorteil bringt, wenn ein bestimmter Browser eine Seite nur einen Bruchteil einer Sekunde schneller auf den Bildschirm bringt, als jeder andere.
- Sicherheit
Ich gebe zu, Microsofts Browser hält gefühlt den Rekord über in der Presse zur Schau gestellte und somit jedem Kritiker zum Fraß vorgeworfene Sicherheitslücken und vorhandener Sicherheitsupdates. Aber frei nach dem Motto "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" arbeite ich lieber mit einem Browser, bei dem Sicherheitslücken nicht nur bekannt, sondern auch durch unzählige Hacker aktiv gesucht, gefunden und propagiert werden. Sobald eine neue Sicherheitslücke auftaucht, gibts von Microsoft gleich eine Stellungnahme, vorläufige Tipps um zu verhindern, dass jemand diese ausnutzt und je nach Wichtigkeit spätestens am kommenden Patchday ein Sicherheitsupdate. Da stellt sich mir gleich die nächste Frage: Wann kann denn eigentlich ein Hacker eine Sicherheitslücke nutzen? Wenn ich mich bei meiner Hausbank im Onlinebereich befinde? Wenn ich bei allgemein bekannten Versandhäusern online einkaufe? Oder mich einfach nur bei Wikipedia informiere? Nein, nur wenn ich mich auf sogenannten gefakten Webseiten befinde. Also auf Seiten, die von Hackern extra präpariert sind, um diese Lücken auszunutzen. Genauso wie ich nicht jedem versprochenen Hauptgewinn in der Post folge und teure 0900er Nummern anrufe, folge ich auch nicht jedem Link den mir die Google-Suche als Ergebnis presentiert. Vor allen Dingen nicht auf Seiten, deren Domainnamen nicht vertrauenswürdig klingen. Ebenso folge ich nicht jedem Link in einer Email, die ich nicht angefordert habe oder dessen Absender ich nicht kenne.
- Benutzerfreundlichkeit
Für mich auch sehr wichtig. Jeder Programmierer hat da seine eigene Philosophie darüber, wie ein Anwender ein Programm am einfachsten bedienen kann. Das ist auch der Grund weshalb sich die Bedienung der Browser in vielen Sachen gleicht, aber auch in ebenso vielen unterscheidet. Leider stehen die Programmiere aber auch unter dem Druck etwas schon vorhandenes nicht einfach nur zu kopieren, sondern sie müssen ja schon aus urheberrechtlicher Sicht einen merklichen Unterschied zum Wettbewerb liefern. Das hat natürlich zur Folge, dass Programme mit überflüssigen Funktionen oder unverständlichen Benennungen versehen werden. Allgemein bekannte Favoriten heißen auf einmal Lesezeichen und so weiter. Hier finde ich einfach alle Internet Explorer Konkurrenten völlig überfüllt, mit Funktionen die keiner braucht. Beim Internet Explorer ist alles klar strukturiert. Alle Einstellungen haben Ihren festen Platz, wo ich Sie auch sofort finde.
- Kompatibilität
Das ist meiner Meinung nach der größte Brüller. So ist mir noch keine Seite begegnet, die mit dem Internet Explorer nicht richtig dargestellt wird (gerade in der 8er Version unter zuhilfenahme des Kompatibilitätsmodus nicht). Alle anderen Browser fallen da wesentlich öfter aus der Reihe. Das reicht für mich als Grund.
Alles in allem ist für mich der Internet Explorer von Microsoft genau die richtige Wahl und ich brauch mir nicht noch zusätzliche Programme auf meinem Rechner installieren (auch wenn mein Platzverschwendungsargument bei den heutigen Festplattenpreisen nicht mehr zieht). |