Supportende für Windows XP SP2 und Vista RTM PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus Ottmann   
Sonntag, den 14. März 2010 um 13:59 Uhr

Vor kurzem kündigte Microsoft das Ende des Supports für die Microsoft Windows Versionen XP Service Pack 2 und Vista RTM (Release to Manufacturing). So endet der Support für

  • Microsoft Windows XP SP2 am 13. Juli 2010,
  • Microsoft Windows XP SP2 64-Bit am 8. April 2014,
  • Microsoft Windows Vista RTM am 13. April 2010,
  • Microsoft Windows 2000 Professional SP4 am 13. Juli 2010 und
  • Microsoft Windows 2000 Server SP4 am 13. Juli 2010

Die längere Laufzeit für die 64-Bit Version von Windows XP SP2 begründet sich auf der Tatsache, dass es hierfür kein ServicePack 3 gibt.

Die Empfehlung von Microsoft lautet natürlich ein Upgrade auf das neue Windows 7 durchzuführen. Auch wenn ich selber gerne dieser Empfehlung beipflichte besteht natürlich auch noch die Möglichkeit die betroffenen Systeme auf ein höheres ServicePack zu aktualisieren.

Was bedeutet das Ende des Supports für den Anwender?

 Microsoft unterscheidet zwischen der Mainstream- und der Extended-Supportphase.

Die Mainstream-Supportphase umfasst

  • den teilweise kostenpflichtigen Support bei Störfällen,
  • Support im Rahmen von Gewährleistungsansprüchen,
  • Sicherheitsupdates und
  • Anforderung von nicht sicherheitsrelevanten Hotfixes

und wird im ersten Abschnitt des Produkt-Lebenszyklus gewährt.

An diese Phase schließt sich die Extended-Supportphase an. Sie gilt aber nur für Unternehmens- und Entwicklerprodukte und umfasst

  • kostenfreie Sicherheitsupdates und
  • nicht sicherheitsrelevante Hotfixes, sofern eine Extended Hotfix Support Vereinbarung vorliegt.

Kurz gesagt: Nach Ablauf der Supportphasen erhalten Sie keine kostenfreien Sicherheitsupdates mehr für das eingesetzte ServicePack-Level bzw. das Betriebssystem selber. Was auf kurz oder lang ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen kann.

Warum nicht einfach das neue ServicePack einspielen?

Neben den Umsatzmöglichkeiten für Microsoft und uns Fachhändler könnte ein Upgrade auf das neue Windows 7 auch zukünftige Einspar- und Erleichterungspotenziale für gewerbliche Unternehmen bieten.
So ist es unumstritten, dass Windows 7 mit kompatibler Hardware deutlich mehr Funktionen bietet und schneller arbeitet als veraltete Windows XP Systeme. Von Windows Vista wollen wir gar nicht erst sprechen.

Auf jeden Fall sollte vor der Entscheidung für ein Update bzw. ein Upgrade ein vertrauter Fachhändler zu rate gezogen werden, der die Kompatibilität der eingesetzten Hardware und Anwendungssoftware zu den nötigen ServicePacks bzw. Windows 7 beurteilen kann.

Natürlich stehen auch wir Ihnen für Ihre Fragen und eine Beratung zur Verfügung. Nutzen Sie dazu einfach unser Kontaktformular.

 

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